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Darüber hinaus: Ghostwriting, Interview-Durchführung und Fachrecherchen jeglicher Art sowie umfassende Betreuung kompakter Medienobjekte bis zu ihrer Fertigstellung.

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Ihr
E. Apffelstaedt
text-und-medizin

Rubrik : TopJournal

Tennisarm-Beschwerden: Was kann ich dagegen tun?

Autor : Eberhard Apffelstaedt

Hier soll es darum gehen, was die/der Betroffene selbst zur Linderung der oft wirklich ausgeprägten Schmerzen beim sog. Tennisarm beitragen kann.

Grundsätzlich gilt beim Tennisarm die seit langer Zeit bekannte Tatsache, dass bei  Beschwerden, die durch Über- und Fehlbelastungen entstehen, die weitestgehende Schonung die Basis der Behandlung darstellt. Das heißt: Der betreffende Arm sollte möglichst ruhig gehalten, und insbesondere die zu Grunde liegenden Bewegungsabläufe sollten unbedingt vermieden werden. Die früher gängige Therapie durch Ruhigstellung des Armes in Gips gilt heutigen Tags allerdings als überholt, weil die damit verbundene Schwächung der Muskulatur offensichtlich die Rezidivhäufigkeit (also das Wiederauftreten der Beschwerden) fördert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Seriös geht anders: die Tamiflu-Diskussion

Autor : Eberhard Apffelstaedt

Erst war es DAS Wundermittel gegen Grippe. Jetzt ist es so ungefähr Teufels Suppentopf entsprungen: Tamiflu (Oseltamivir). Die Medien haben wieder einmal ein Thema “entdeckt”, das sich herrlich zur Verunsicherung der Verbraucher nutzen lässt. Und damit: zur Auflagensteigerung.

Tamiflu ist als Grippemedikament zugelassen. Es hat möglicherweise eine geringere Wirksamkeit und eine höhere Rate an unerwünschten Wirkungen als bisher angenommen. Bewiesen scheint das jedoch derzeit nicht zu sein. Die entsprechenden Studien liegen der Öffentlichkeit bisher nicht vor, allenfalls einem illustren Kreis kritischer Spezialisten.

Dennoch titelt die WELT schon jetzt: “Tamiflu ist nicht so harmlos wie gedacht”. Und auf süddeutsche.de findet sich die reißerische Überschrift: “Die Tamiflu-Lüge”.

Wohlgemerkt: Es geht nicht darum, ein Medikament (und seinen Hersteller) pauschal freizusprechen, wenn es möglicherweise nicht so wirksam und gut verträglich ist wie angenommen und vermittelt. Es geht - leider wieder einmal - um korrekte Darstellung von medizinischen Themen, Fragen und Sachverhalten in den Medien.

Korrekt: Das heißt eben zurückhaltende Darstellung, fundierte Recherche und Vermeiden aufgeregter publizistischer Ergüsse, nur um das Ziel zu erreichen, “der Erste” zu sein.

Daher: Warten wir ab, was wirklich herauskommt, wenn das Bundesinstitut für Arzneimittelforschung und Medizinprodukte (BfArM) sich mit dem Thema befasst. Sollten sich die Vermutungen und somit die Vorwürfe bestätigen, darf gerne ausführlich geschrie(b)en werden.